Tierlexikon

Erfahren Sie Spannendes über unsere Tiere

Sie wollen mehr über die tierischen Zoobewohner erfahren? Hier finden Sie eine Auswahl aus unseren über 2.260 Tiere.

Spitzmaus-Langzüngler, Hybridbär oder Schwarzschwanz-Präriehund: Manchen Tiere haben kuriose Namen. Damit Sie Ihr Lieblingstier finden, haben wir beispielsweise die Spitzmaus-Langzüngler unter "Fledermäuse" abgespeichert oder den Hybridbären unter "Bär". Im Titel finden Sie in Klammern den konkreten Namen der Tierart sowie den wissenschaftlichen Namen. Es sind nicht alle rund 300 Arten, die in unserem Zoo leben, im Lexikon aufgeführt - aber die beliebtesten und außergewöhnlichsten finden Sie hier!

A

Axolotl (Ambystoma mexicanum)

Klasse: Amphibien

Ordnung: Schwanzlurche

Größe: 23 - 28 Zentimeter

Nahrung: Krebstiere, wasserbewohnende Wirbellose, kleine Fische, Laich

Vorkommen: Xochimilco-See/im benachbarten Chalco-See innerhalb eines vulkanischen Beckens bei Mexico-Stadt

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 20 Jahre

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht

Der Axolotl durchläuft nicht die bei Amphibien übliche Metamorphose, sondern tritt als Dauerlarve auf. Außerdem verfügt er über die Fährigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile von Hirn und Herz nach Verletzungen wiederherzustellen.

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: im Tetra-Aquarium

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B

Balistar (Leucopsar rothschildi)

Klasse: Vögel 

Ordnung: Sperlingsvögel 

Größe: circa 25 Zentimeter 

Gewicht: 70 bis 100 Gramm 

Nahrung: Insekten, Früchte, Beeren, Samen und Körner 

Vorkommen: Indonesien, ausschließlich auf der Insel Bali sowie eine angesiedelte Population auf Nusa Penida 

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 22 Jahre  

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht 

In der Wildbahn leben nur noch wenige Dutzend Balistare, 2001 wurden sogar nur 6 Vögel gezählt. Durch Auswilderungsprogramme von Zoos konnte der Bestand bereits vergrößert werden. Das Gelege der Balistare besteht meistens aus drei bis vier bläulichen Eiern, die nach 14 Tagen fertig ausgebrütet sind.  

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Vogelwelten

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Bär (Schwarzbär: Ursus americanus)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Bären

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 1,5 bis 1,8 Meter, Schulterhöhe bis 100 Zentimeter

Gewicht: rund 100 Kilogramm

Nahrung: Allesfresser, davon 3/4 pflanzlicher Anteil. Gras, Kräuter, Wurzeln, Beeren, Früchte, Insekten, Fische, Säugetiere, Vögel, auch häufig Aas

Vorkommen: Kanada, USA, auch Alaska und nördliches Mexiko

durchschnittliche Lebenserwartung: 10 - 30 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Schwarzbären können sehr gut auf Bäume klettern. Keineswegs haben diese Bären immer schwarzes Fell - es gibt sie in verschiedenen Brauntönen bis hin zu fast weißen Tieren, die von den Ureinwohnern daher "Geisterbären" genannt werden.

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Im Zoo Osnabrück: in Manitoba

 

Biber (Kanadischer Biber: Castor Canadensis)

Klasse: Säugetiere 

Ordnung: Nagetiere 

Größe: Kopf-Rumpflänge von 75 bis 110 Zentimetern, Schwanzlänge von 30 bis 40 Zentimetern, Schulterhöhe von 30 bis 35 Zentimetern

Gewicht: circa 18 bis 27 Kilogramm 

Nahrung: Laubbäume, Kräuter, Gräser, Sträucher 

Vorkommen: große Teile Nordamerikas 

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 17 Jahre in der Wildbahn, bis zu 35 Jahre in menschlicher Obhut 

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet 

Biber leben als Familiengruppen in festen Paaren mit ihren Nachkommen. Sie sind territorial. Durch ihre Lebensweise gestalten sie die Landschaft: Biber fällen Bäume zur Nahrungsbeschaffung, die flache Gewässer aufstauen. Ist das Nahrungsangebot erschöpft, ziehen sie zu einer neuen Stelle und der alte Teich trocknet aus – dort wachsen schließlich neue Bäume. Biber leben in sogenannten Biberburgen aus Ästen und Baumstämmen oder in Erdbauten am Gewässerufer. 

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Manitoba

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Bison (Waldbison: Bison Bison Athabascae)

Klasse: Säugetiere 

Ordnung: Bisons 

Größe: Schulterhöre bis zu 2 Meter 

Gewicht: circa 550 Kilogramm (Kuh), circa 1.000 Kilogramm (Bulle) 

Nahrung: vor allem Gras und krautige Pflanzen 

Vorkommen: in den offenen Wäldern Nordamerikas 

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 20 Jahre in der Wildbahn, bis zu 30 Jahre in menschlicher Obhut 

Gefährdungsstatus: potenziell gefährdet 

Wie alle Rinderartigen sind auch die Bisons Wiederkäuer. Waldbisons leben in Herden, die allerdings deutlich kleiner sind als die der Präriebisons und nur aus einigen Kühen mit ihrem Nachwuchs bestehen. Die Bullen leben am Rande dieser Gruppen. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden, obwohl die Bullen fast eine Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Geburt wiegt ein Kalb zwischen 20 und 30 Kilogramm. 

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Im Zoo Osnabrück: Manitoba

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Bongo (Tragelaphus eurycerus)

Afrikanische Antilopenart

Familie: Hornträger

Unterart: Ostafrikanischer Bongo

Schulterhöhe: circa 1,25 Meter

Nahrung: Laub und verschiedene andere Pflanzen

Vorkommen: kleine Waldgebiete Kenias

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 20 Jahre

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht

Bongos tragen rot- bis kanstanienbraues Fell mit dünnen, weißen Streifen am Rücken. Beide Geschlechter tragen ein gewundenes Gehörn, das bis zu 100 Zentimeter lang wird.

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Takamanda

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C

Clownfisch (Amphiprion ocellaris)

Klasse: Knochenfische 

Ordnung: Barschartige 

Größe: bis zu 9 Zentimeter 

Nahrung: Plankton und kleine Krebstiere 

Vorkommen: östlicher indischer Ozean, von den Andamanen und Nikobaren bis zu den Ryukyu-Inseln und an der Küste des nordwestlichen Australiens 

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre  

Gefährdungsstatus: nicht beurteilt 

Clownfische haben die Fähigkeit, im Laufe ihres Lebens das Geschlecht zu wechseln. Je nachdem in welcher Konstellation sie zusammenleben, wandelt sich mindestens ein Fisch eines Paares oder einer Gruppe zum Weibchen. Sollte das Weibchen einer Gruppe sterben, ist es auch möglich, dass ein Männchen zum Weibchen wird, um sich erneut fortpflanzen zu können. Sie leben in einer Symbiose mit Anemonen. Das bedeutet: Die Anemone bietet dem Clownfisch Schutz und ein Rückzugsort, gleichzeitig verteidigt er seine Anemone gegenüber Feinden und Eindringlingen. 

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

 

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Im Zoo Osnabrück: Tetra-Aquarium

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Coruro (Spalacopus cyanus)

Ordnung: Nagetiere

Familie: Trugratten

Größe: 11 bis 16 Zentimeter

Gewicht: 60 bis 120 Gramm

Nahrung: pflanzlich, z.B. Schwertlilien- und Zwiebelgewächse

Vorkommen: Chile

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Coruros sind stark an ihr unterirdisches Leben angepasst: Ihre Augen und Ohrmuscheln sind klein und die Nagezähne, die sie zum Graben nutzen, sind lang, breit und stark nach vorn gebogen.

Mehr Infos beim VdZ (Verband deutscher Zoos)

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Im Zoo Osnabrück: im Unterirdischen Zoo

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D

Diana-Meerkatze (Cercopithecus diana)

Ordnung: Primaten

Familie: Meerkatzenverwandte

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 40 bis 55 Zentimeter, Schwanzlänge 75 Zentimeter

Gewicht: 5 bis 6 Kilogramm

Nahrung: Früchte, Samen, Blüten, Insekten

Vorkommen: Westafrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 20 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Diana-Meerkatzen leben in Gruppen, die bis zu 30 Tiere umfassen. Dabei gibt es nur ein erwachsenes Männchen - weibliche Jungtiere bleiben in der Regel in der Geburtsgruppe, junge Männchen wandern nach einiger Zeit ab. Diana-Meerkatzen sind sehr wachsam und reagieren auch auf Warnrufe anderer Tiere. Daher suchen viele andere Affenarten die Nähe zu ihnen.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda

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Dornschwanzagame (Uromasticinae)

Klasse: Reptilien 

Ordnung: Schuppenkriechtiere 

Größe: 10 bis 20 Zentimeter, teilweise sogar über 30 Zentimeter 

Nahrung: pflanzliche Nahrung, nur die Jungtiere fressen außerdem Insekten 

Vorkommen: trockene Gebiete Nordafrikas und Asiens, von Marokko bis nach Afghanistan und Indien 

durchschnittliche Lebenserwartung: circa 20 Jahre  

Die urzeitlich aussehenden Echsen besitzen einen flachen Körper und einen langen, mit Dornen besetzten Schwanz. Dieser dient den Dornschwanzagamen zur Wasserspeicherung und als Waffe. Die Allesfresser können ihre Farbe wechseln: Morgens ist die Haut dunkler, denn so können sie besser Wärme aufnehmen. Steigt die Körpertemperatur, wird die Haut heller. Die tagaktiven Schuppenechsen verbringen die Mittagshitze in Felsspalten und Höhlen. 

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Im Zoo Osnabrück: im Tetra-Aquarium

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Drill (Mandrillus leucophaeus)

Familie: Meerkatzenverwandte

Unterfamilie: Backentaschenaffen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 60 bis 70 Zentimeter

Nahrung: überwiegend Früchte

Vorkommen: West- und Zentralafrika

Höchstalter in menschlicher Obhut: 38 Jahre

Gefährdungsstatus: stark gefährdet

Drills besiedeln primäre Regenwälder des Tieflands und der submontanen Stufe bis auf eine Höhe von etwa 1000 Meter und ältere Sekundärwälder. Über die Sozialstruktur der Drills im Freiland ist wenig bekannt. Meist werden sie in von einem Mann dominierten Gruppen von 15 bis 30 Tieren beiderlei Geschlechts angetroffen, wobei auf ein männliches Adulttier etwa zwei weiblich fallen.

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda

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E

Elefant (Asiatischer Elefant: Elephas maximus)

Ordnung: Rüsseltiere

Familie: Elefanten

Größe: Schulterhöhe 2,5 - 3 Meter, Kopf-Rumpf-Länge bis 6,5 Meter

Gewicht: 2.000 - 5.500 Kilogramm

Nahrung: pflanzlich: Gräser, Zweige, Baumrinde

Vorkommen: Graslandschaften, tropische immergrüne Wälder, laubwechselnde Wälder, aber auch Sekundärwälder und Buschland

durchschnittliche Lebenserwartung: bis zu 60 Jahre

Gefährdungsstatus: stark gefährdet

Nach den Afrikanischen Elefanten sind die Asiatischen Elefanten die zweitgrößten Landsäugetiere. Die Tragzeit der Dickhäuter beträgt im Durchschnitt 640 Tage (rund 22 Monate). In der Wildbahn ist die gesamte Population um geschätzte 50 Prozent kleiner ist als vor 60 bis 75 Jahren.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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Ente (Moorente: Aythya nyroca)

Klasse: Vögel 

Ordnung: Gänsevögel 

Größe: Gesamtlänge 38 bis 42 Zentimeter, Flügelspannweite 63 bis 67 Zentimeter 

Gewicht: 650 bis 740 Gramm  

Nahrung: überwiegend Wasserpflanzen, aber auch kleine Insekten, Schnecken, Larven und Samen 

Vorkommen: in über 100 Ländern in Europa, Zentral-, Südwest- und Südasien, Nordafrika, der Sahelregion und dem Sudan 

durchschnittliche Lebenserwartung: circa 10 Jahre  

Gefährdungsstatus: potenziell gefährdet, in Deutschland vom Aussterben bedroht 

Moorenten besiedeln überwiegend flache Seen mit Verlandungszonen. Meistens leben sie paarweise, einzeln oder in kleinen Gruppen und schließen sich nicht zu großen Scharen zusammen. Moorenten sind insgesamt in dunklen Brauntönen gefärbt und wirken eher unauffällig, das hilft ihnen vor allem bei der Tarnung am Gewässerufer. 

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Vogelwelten

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Erdmännchen (Suricata suricatta)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Mangusten

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 24 - 29 Zentimeter

Gewicht: 620 - 1.000 Gramm

Nahrung: INsekten, Spinnentiere, Reptilien, kleine Vögel und Eier, Früchte, Beeren und Knollen

Vorkommen: Südafrika, Namibia und  Botswana

durchschnittliche Lebenserwartung: 8 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Mit einem alter von vier Wochen werden Erdmännchen in der Wildbahn bereits von älteren Tieren mit auf Beutezüge genommen und in verschiedenen Jagdstrategien unterrichtet. Beim Graben können die Raubtiere ihre Ohren verschließen, damit kein Sand hineinkommt. Erdmännchen leben gesellig in großen Familiengruppen. NUr das ranghöchste Weibchen bringt Nachwuchs zur Welt, an dessen Aufzucht sich alle Familienmitglieder beteiligen. Auch alle Aufgaben wie Wachdienst, Jagd oder Bau werden untereinander aufgeteilt.

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Im Zoo Osnabrück: nahe dem Südamerikahaus

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Eule (Schnee-Eule: Bubo scandiacus)

Ordnung: Eulen

Familie: Eigentliche Eulen

Größe: Klopf-Rumpf-Länge 55 - 66 Zentimeter, Spannweite 145 - 157 Zentimeter

Gewicht: Männchen etwa 1,7 Kilogramm, Weibchen 2,1 Kilogramm

Nahrung: Lemminge, Wühlmäuse, andere Kleinsäuger, gelegentlich kleine Vögel bis Gänsegröße

Vorkommen: zirkumpolar

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 10 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet (2017 hochgestuft von 'nicht gefährdet')

Anders als die meisten anderen Eulen jagen Schnee-Eulen auch tagsüber. Das Federkleid der Männchen ist beinahe komplett weiß, Weibchen tragen schwarze Flecken und Bänder.

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Im Zoo Osnabrück: in Manitoba

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F

Faultier (Zweifingerfaultier: Choloepus didactylus)

Klasse: Säugetiere 

Ordnung: Panzerlose Nebengelenktiere 

Unterordnung: Blattfresser 

Größe: Kopf-Rumpflänge von 60 bis 64 Zentimetern, der Schwanz ist ein kaum sichtbarer Stummel 

Gewicht: circa 9 Kilogramm 

Nahrung: überwiegend nährstoff- und energiearme Blätter, aber über das Nahrungspektrum ist wenig bekannt  

Vorkommen: Nördliches Südamerika: Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Peru, Surinam und Venezuela 

durchschnittliche Lebenserwartung: in menschlicher Obhut bis etwa 25 Jahre 

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet 

Zweifingerfaultiere leben in tropisch-feuchten Wäldern des Tieflands und in Bergwäldern. Sie leben einzeln und sind nachtaktiv. Faultiere haben einen niedrigen Stoffwechsel, eine langsame Verdauung. Durch ihre Bewegungslosigkeit schützen sich die Tiere vor Entkräftung und Fressfeinden. Zur besseren Tarnung vor ihren Feinden wachsen ihnen sogar Algen und Moose im Fell. Diese „Untermieter“ lassen das Faultier nahezu unsichtbar werden. Faultiere sind die einzigen Säugetiere, bei denen sich der Scheitel auf dem Bauch befindet.Dadurch kann das Regenwasser besser ablaufen. 

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerikahaus

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Flamingo (Kubaflamingo: Phoenicopterus ruber)

Klasse: Vögel

Ordnung: Flamingos

Größe: 130 Zentimeter

Gewicht: 2 - 3 Kilogramm

Nahrung: hauptsächlich Kleinkrebse

Vorkommen: weite Teile Mittel- und Südamerikas

durchschnittliche Lebenserwartung: in menschlicher Obhut über 40 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Der Kubaflamingo ist der Flamingo mit der stärksten Gefiederfärbung. Wie alle Flamingos ist der Kubaflamingo seriell monogam, d.h. in der Regel finden sich die Paare neu zusammen. Das Küken schlüpft mit fast weißem Gefieder und ist das erste Lebensjahr grau gefärbt.

Mehr Infos beim VdZ (Verband deutscher Zoos)

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Im Zoo Osnabrück: am Eingang

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Flamingo (Chileflamingo: Phoenicopterus chilensis)

Klasse: Vögel

Ordnung: Flamingos

Größe: 105 - 120 Zentimeter

Gewicht: 2,5 Kilogramm

Nahrung: Krebstiere, Wasserinsekten und deren Larven

Vorkommen: westliches Südamerika

durchschnittliche Lebenserwartung: in menschlicher Obhut 30 Jahre

Gefährdungsstatus: potenziell gefährdet

Bis Flamingos voll ausgefärbt sind, dauert es über drei Jahre. Charakteristisch für den Chileflamingo sind die grauen Beine mit rosafarbenem Gelenk. Chileflamingos leben gesellig in großen Schwärmen, zur Brutzeit auch gemischt mit anderen Flamingoarten.

Mehr Infos beim VdZ (Verband deutscher Zoos)

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Im Zoo Osnabrück: am Eingang

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Fuchs (Silberfuchs: Vulpes vulpes)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Hunde

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 62 - 75 Zentimeter, Schulterhöhe 35 - 45 Zentimeter, Schwanzlänge 30 - 45 Zentimeter

Gewicht: 5 - 7,5 Kilogramm

Nahrung: Tiere aller Art, hauptsächlich Kleinnager, auch Aas, Pflanzenkost, oft Beeren

Vorkommen: Europa, Nord- und Mittelasien, Nordamerika

durchschnittliche Lebenserwartung: 6 - 9 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Der Fuchs jagt auf "Vorrat". Dabei zerlegt er die Beute und vergräbt sie an verschiedenen Stellen. Danach verwischt der Fuchs seine Spuren und kann bei schlechtem Nahrungsangebot auf diese Reserven zurückgreifen.

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Im Zoo Osnabrück: in Kajanaland

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Fuchs (Polarfuchs: Vulpes lagopus lagopus)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Hundeartige

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 50 - 65 Zentimeter, Schulterhöhe 25 - 30 Zentimeter, Schwanzlänge 28 - 33 Zentimeter

Gewicht: 4,5 - 8 Kilogramm

Nahrung: kleine Säugetiere (Mäuse, Lemminge, Schneehasen, Erdhörnchen), Vögel, Eier, tite Fische, Aas, Beeren

Vorkommen: nördlicher Polarkreis: nördliches Nordamerika, Grönland, nördliches Europa, nördliches Asien

durchschnittliche Lebenserwartung: 4 - 5 Jahre

Gefährdungsstatus:  nicht gefährdet

Aus der Familie der Hundeverwandtschaft sind Polrfüchse die Einzigen, die mit dem Fellwechsel die Farbe änern und sich der Jahreszeit anpassen. Im Winter sind sie komplett weiß. Sie haben ein extrem warmes Fell, das sie bei bis zu -80 Grad Celsius warm hält.

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Im Zoo Osnabrück: in Manitoba 

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G

Geier (Mönchsgeier: Aegypius monachus)

Klasse: Vögel 

Ordnung: Greifvögel 

Größe: Gesamtlänge von 98 bis 110 Zentimetern, Flügelspannweite von 250 bis 295 Zentimetern  

Gewicht: circa 6 bis 12 Kilogramm 

Nahrung: überwiegend Aas von mittleren und großen Säugetieren 

Vorkommen: Afrika, Südeuropa, Türkei und Asien 

durchschnittliche Lebenserwartung: nicht genau bekannt, mehrere Jahrzehnte 

Gefährdungsstatus: potenziell gefährdet 

Der Mönchsgeier besiedelt – meistens in Einzelpaaren – abgelegene und bewaldete Gebirgslandschaften. Er ernährt sich überwiegend von Aas, wobei er Muskelfleisch gegenüber den Eingeweiden bevorzugt. Da die Brutplätze der Mönchsgeier immer geringer werden und sie unter Umweltgiften – wie zum Beispiel Rattengift – leiden, gehen die Bestände zurück. Aus dem Zoo Osnabrück konnten bereits zwei Jungtiere über Auswilderungsprogramme in Frankreich und Spanien angesiedelt werden.  

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Vogelwelten

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Giraffe (Netzgiraffe: Giraffa camelopardalis reticula)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Giraffen

Größe: 4,5 - 5,8 Meter, Schwanzlänge 100 Zentimeter

Gewicht: 800 - 1500 Kilogramm

Nahrung: Blätter, Triebe, Knospen, Gräser, Kräuter

Vorkommen: Östliches Afrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 28 - 30 Jahre

Gefährdungsstatus:  gefährdet

Die Giraffe ist das höchste lebende Landsäugetier und kann fast 6 Meter groß werden, Giraffen haben aber, wie fast alle Säugetiere, nur sieben Halswirbel. Jeder Wirbel kan bis zu 25 Zentimeter lang sein.

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Im Zoo Osnabrück: in Samburu

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Graumull (Riesengraumull: Fukomys mechowi)

Klasse: Säugetiere 

Ordnung: Nagetiere 

Größe: Kopf-Rumpflänge 13 bis 26 Zentimeter, Schwanzlänge 2,3 bis 3,3 Zentimeter  

Gewicht: 250 bis 440 Gramm 

Nahrung: überwiegend Wurzelknollen, teilweise auch Würmer und Käferlarven  

Vorkommen: südliches Zentralafrika 

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 10 bis 20 Jahre 

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet 

Der Riesengraumull lebt wie der Nacktmull “unter Tage”. In unterschiedlichen Böden in Busch- und Akazien-Savannen gräbt er seine Gänge und lebt dort in Kolonien von bis zu 20 Tieren. Der Graumull kann sich in den dunklen Gängen am Erdmagnetfeld orientieren.  

Mehr Infos bei Peter Dollingers Zootier-Lexikon

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Im Zoo Osnabrück: Vogelwelten

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Guteschaf (Ovis aries)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hornträger

Größe: Schulterhöhe 60 - 85 Zentimeter

Gewicht: 45 - 100 Kilogramm (Weibchen 45 - 60 Kilogram, Männchen 70 - 100 Kilogramm)

Nahrung: Gräser

Vorkommen: Schweden, Dänemark, Nord- und Ostdeutschland

durchschnittliche Lebenserwartung: 10 - 12 Jahre

Gefährdungsstatus:  ---

Guteschafe müssen nicht geschoren werden, da sie ihre Wolle von alleine verlieren. Rein weiße oder schwarze Gutschafe sind eher selten, die Farbpalette variiert über alle Grau- und Brauntöne. Jedes Schaf hat seine eigene Färbung.

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Im Zoo Osnabrück: in Kajanaland

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H

Hyäne (Tüpfelhyäne: crocuta crocuta)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Hyäne

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 125 - 160 Zentimeter, Schulterhöhe 75 - 90 Zentimeter

Gewicht: 40 - 86 Kilogramm

Nahrung: Säugetiere, auch Aas

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 20 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Hyänen gehören trotz ihres hundeähnlichen Aussehens zu den katzenartigen Raubtieren. Unter den afrikanischen Säugetieren haben Hyänen eine der lautesten Stimmen. Am bekanntesten ist ihr "Lachen", das bei Erregung zu hören ist. Die Tüpfelhyäne spielt in den Natur-Religionen vieler afrikanischer Völker eine große Rolle.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda

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I

Igeltanrek (Kleiner Igeltanrek: Echinops telfairi)

Ordnung: Tanrekartige

Familie: Tanreks

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 13 - 18 Zentimeter

Gewicht: ca. 150 Gramm

Nahrung: Insekten, sehr kleine Wirbeltiere, gelegentlich Früchte

Vorkommen: Madagaskar

durchschnittliche Lebenserwartung: 6 - 9 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Der Kleine Igeltanrek lebt endemisch auf Madagaskar. er ist tolerant gegenüber Artgenossen, die Trockenstarre verbringen sie gelegentlich paarweise, gehen aber allein auf Nahrungssuche.

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Im Zoo Osnabrück: im Unterirdischen Zoo

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Impala (Aepyceros melampus)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hornträger

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 110 - 150 Zentimeter, Schulterhöhe 75 - 95 Zentimeter

Gewicht: 40 - 65 Kilogramm

Nahrung: Gräser, Laub, Blüten, Früchte

Vorkommen: Südwest- und Ostafrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Die für Impalas typischen Luftsprünge dienen der Orientierung. Außerdem halten sie so Ausschau nach Feinden. Impalas können bis zu 11 Meter weit und 3 Meter hoch springen. Nur die Impala-Böcke tragen Hörner, diese können allerdings eine Länge von bis zu 75 Zentimeter erreichen.

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Im Zoo Osnabrück: in Samburu

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J

K

Kapuzineraffe (Cebus apella)

Ordnung: Primaten

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 32 - 56 Zentimeter, Schwanzlänge 36 - 50 Zentimeter

Gewicht: 2 - 4 Kilogramm

Nahrung: Früchte, Samen, tierische Kost

Vorkommen: nördliches und zentrales Südamerika

durchschnittliche Lebenserwartung: über 40 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Kapuzineraffen sind sehr geschickt mit ihren Händen und verwenden Werkzeuge. Ihren Namen haben die Kapuzineraffen daher, dass sie aussehen, als würdens ie die für Kapuzinermönche typische Kopfbedeckung tragen.

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Im Zoo Osnabrück: im Affenhaus (Angkor Wat)

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Kirk-Dikdik (Madoqua kirkii)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hornträger

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 50 - 60 Zentimeter, Schulterhöhe 35 - 40 Zentimeter

Gewicht: 5,5 Kilogramm

Nahrung: Blätter, Knospen, Triebe

Vorkommen: Teile von Somalia, Kenia, Tansania, Namibia, Angola

durchschnittliche Lebenserwartung: 10 Jahre

Gefährdungsstatus:  nicht gefährdet

Der Kirk-Dikdik ist die kleinste Antilopenart Afrikas. Zum Schutz vor Hitze können sie die Atemluft in der berlängerten Nase kühlen. Aufgrund ihrer Nasenform werden sie auch Zwergrüssel-Dikdiks genannt.

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Im Zoo Osnabrück: in Samburu

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Klammeraffe (Braunkopfklammeraffe: Ateles fusciceps robustus)

Ordnung: Primaten

Familie: Klammerschwanzaffen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 39 - 54 Zentimeter, Schwanzlänge 60 - 80 Zentimeter

Gewicht: 8 - 9 Kilogramm

Nahrung: hoher Fruchtanteil, Blätter, Blüten, Samen, Insekten, Pilze

Vorkommen: Kolumbien

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 25 Jahre

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht

Klammeraffen habennur vier Finger an der Hand - als Anpassung an das Schwinghangeln, mit dem sie sich fortbewegen, fehlt ihnen der Daumen. Die WEibchen besitzen eine stark verlängerte Scheidenröhre, sodass sie oft für Männchen gehalten werden. Der Penis ist eher unscheinbar.

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Im Zoo Osnabrück: am Unterirdischen Zoo

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Kranich (Jungfernkranich: Anthropoides virgo)

Ordnung: Kranichvögel

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 90 - 100 Zentimeter, Spannweite 165 - 185 Zentimeter

Gewicht: 2,5 Kilogramm

Nahrung: Sämereien, Früchte, Beeren, Insekten

Vorkommen: Südosteuropa bis Zentralasien, überwintern in Afrika

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Jungfernkraniche sind die kleinsten lebenden Kraniche. Schon zur Zeit der alten Römer wurden sie als Haustiere gehalten. In der Mongolei und in Indien gelten sie als Glücksbringer.

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Im Zoo Osnabrück: bei Samburu

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Kranich (Paradieskranich: Anthropoides paradiseus)

Ordnung: Kranichvögel

Familie: Kraniche

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 110 - 120 Zentimeter, Spannwite 180 - 200 Zentimeter

Gewicht: 4,5 - 5,5 Kilogramm

Nahrung: Getreidekörner, Samen, Insekten, kleinere Wirbeltiere (Mäuse, Frösche, Reptilien)

Vorkommen: Südafrika, Namibia

durchschnittliche Lebenserwartung: 30 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Die Federn an den Kopfseiten der Paradieskraniche verlängern sich in der Paarungszeit und das Paar führt laute Rufduelle aus. Weil Paradieskraniche auch auf den Äckern der Bauern die Samen fraßen, galten sie lange bei den afrikanischen Landwirten als Schädlinge.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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Kudu (Großer Kudu: Tragelaphus strepsiceros)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hornträger

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 180 - 245 Zentimeter, Schulterhöhe 100 - 150 Zentimeter

Gewicht: 180 - 310 Kilogramm

Nahrung: Triebe, Blätter, Blüten, Gräser, Kräuter, Früchte

Vorkommen: Zentral-, Ost- und Südafrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 8 - 15 Jahre

Gefährdungsstatus:  nicht gefährdet

Unter günstigen Bdingungen können Große Kudus ihren Wasserbedarf aus der Feuchtigkeit ihrer Nahrung decken. Mit einer SChulterhöhe von bis zu 150 Zentimetern sind sie eine der größten Antilopenarten Afrikas. Müssen Große Kudus in der Wildbahn vor Löwen fliehen, können sie bis zu 2 Meter hohe Sprünge machen.

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Im Zoo Osnabrück: in Samburu

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Kudu (Kleiner Kudu: Tragelaphus imberbis)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hornträger

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 160 - 175 Zentimeter, Schulterhöhe 100 Zentimeter

Gewicht: 60 - 100 Kilogramm

Nahrung: Laub, seltener GRäser, Kräuter, Früchte

Vorkommen: Äthiopien, Südsudan, Somalia, Tansania, Uganda

durchschnittliche Lebenserwartung: 15 Jahre

Gefährdungsstatus:  potenziell gefährdet

Kleine Kudus verharren bei Gefahr zunächst reglos im Dickicht und treten dann plötzlich mit weiten Sprüngen die Flucht an. Weibchen haben eine etwas andere Fellfärbung als Männchen, sind kleiner und besitzen keine Halsmähne.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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L

Löwe (Panthera leo)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Katzen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 140 - 190 Zentimeter, Schulterhöhe 80 - 110 Zentimeter

Gewicht: 120 - 250 Kilogramm

Nahrung: Säugetiere unterschiedlicher Größe

Vorkommen: Östliches Afrika südlich der Sahara

durchschnittliche Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Die Weibchen des Rudels jagen gemeinsam Säugetiere unterschiedlicher Größe, hautsächlich Antilopen. Dabei treiben einige Weibchen das Tier, andere liegen auf der Lauer und töten es mit einem gezielten Nackenbiss. Als einzige Raubkatzen leben Löwen gesellig in Rudeln, die aus einem Männchen, mehreren Weibchen und Jungtieren bestehen.

Mehr Infos beim VdZ (Verband deutscher Zoos)

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Im Zoo Osnabrück: in Samburu

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Luchs (Europäischer Luchs: Lynx lynx lynx)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Katzen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 80 -120 Zentimeter, Schulterhöhe 75 Zentimeter

Gewicht: 15 - 35 Kilogramm

Nahrung: kleine und mittelgroße Säuger, Vögel

Vorkommen: Karpaten und Mitteleuropa

durchschnittliche Lebenserwartung: ca. 15 Jahre

Gefährdungsstatus:

Luchse decken große Beutetiere mit Zweigen und Blättern ab und kehren über mehrere Tage zurück, um von der Beute zu fressen. Ohrpinsel, Backenbart und Schnurrhaare der Luchse fungieren als Schalltrichter und können daher eine Maus sogar aus 500 Metern Entfernung orten. Die Augen des Luchses sind sechsmal empfindlicher als das menschliche Auge.

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Im Zoo Osnabrück: in Kajanaland

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M

Mähnenwolf (Chrysocyon brachyurus)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Hundeartige

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 125 Zentimeter, Schulterhöhe 85 - 90 Zentimeter

Gewicht: 20 - 30 Kilogramm

Nahrung: Kleintiere, Insekten, Pflanzenteile, Früchte, Beeren

Vorkommen: Ostbolivien, Brasilien, Paraguay, Nordargentinien

durchschnittliche Lebenserwartung: 12 - 17 Jahre

Gefährdungsstatus: potenziell gefährdet

Als einzige Hundeart bewegt sich der Mähnenwolf im energiesparenden Passgang vorwärts. Er ist kein Hetzjäger, sondern ergreift seine Beute von oben her zuschnappend im Sprung. Die großen Ohren kennzeichnen ihn als hervorragend hörenden Insektenfänger. Mähnenwölfe leben paarweise zusammen.

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerika-Areal

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N

Nacktmull (Heterocephalus glaber)

Ordnung:  Nagetiere

Unterordnung: Stachelschweinverwandte

Familie: Sandgräber

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 8 - 9 Zentimeter, Schulterhöhe 3 - 4 Zentimeter

Gewicht: 30 - 80 Gramm

Nahrung: Pflanzenknollen

Vorkommen: Ostafrika, Äthiopien, Somalia, Kenia

durchschnittliche Lebenserwartung: 10 - 12 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Als einzige Säugetiere leben Nacktmulle in einer Kolonie mit einer Königin. Jedes Tier hat eine feste Aufgabe, es gibt zum beispiel Arbeiter und Verteidiger. Ihre Erdgänge bauen sie in Fließbandarbeit. Sie können sich vorwärts und rückwärts gleich schnell fortbewegen. Nacktmulle können ihre Schmerzen abstellen.

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Im Zoo Osnabrück: im Unterirdischen Zoo

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Nandu (Rhea americana)

Ordnung: Laufvögel

Familie: Nandus

Gattung: Nandus

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 140 - 170 Zentimeter, Rückenhöhe circa 1 Meter

Gewicht: 20 - 25 Kilogramm

Nahrung: Gräser, Kräuter, Früchte, Insekten, Kleintiere

Vorkommen: Argentinien, Uruguay, Nordost-Brasilien

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 20 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Nandu-Eier sind 12 mal so groß wie Hühnereier und rund 600 Gramm schwer. Die Flügelspannweite der Laufvögel beträgt beträgt bis zu 2,5 Metern. Nandus sind gute Schwimmer.

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerika-Areal

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Nasenbär (Nasua nasua)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Kleinbären

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 43 - 66 Zentimeter, Schulterhöhe 30 Zentimeter, Schwanzlänge 42 - 68 Zentimeter

Gewicht: 5 - 6 Kilogramm

Nahrung: Allesfresser

Vorkommen: Südamerika bis Nordargentinien

durchschnittliche Lebenserwartung: 14 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Nasenbären sind am Boden flink, sind aber auch sehr geschickte Kletterer. Sie haben starke Arme und Beine. Um einen Baum hochzuklettern, umarmen sie den Stamm und krallen sich in der Rinde fest. Mit wenigen Zügen können sie sich hochziehen. Wenn sie einen Stamm herunterklettern wollen, machen sie dies genauso – mit dem Kopf voran. Mit ihrem langen Schwanz, der fast 70 Zentimeter lang werden kann, halten sie beim Klettern das Gleichgewicht. Bewegen sich Nasenbären am Boden, strecken sie ihren Schwanz senkrecht in die Höhe.

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerika-Aeal

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Nashorn (Breitmaulnashorn: Ceratotherium simum simum)

Ordnung: Unpaarhaarhufer

Familie: nashörner

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 360 - 375 Zentimeter, Schulterhöhe 160 - 200 Zentimeter

Gewicht: 2 - 2,5 Tonnen

Nahrung: Gräser

Vorkommen: südliches Afrika

durchschnittliche Lebenserwartung: bis 45 Jahre

Gefährdungsstatus:  potenziell gefährdet

Das Nashorn hatkaum natürliche Feinde, steht aber dennoch kurz vor der Ausrottung. Wegen seines Horns, dem abergläubische Menschen heilende und potenzsteigernde Wirkung unterstelen, wird es trotz verstärkter Schutzmaßnahmen gewildert. Breitmaulnashörner können schlecht sehen, dafür aber umso besser hören.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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Nerz (Europäischer Nerz: Mustela lutreola)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Marder

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 28 - 43 Zetimeter, Schwanzlänge 12 - 19 Zentimeter

Gewicht: 400 - 900 Gramm

Nahrung: Kleine Säugetiere, Fische, Amphbien, Vögel, Krebse und Wasserinsekten

Vorkommen: Frankreich, Nordspanien, Russland, Donaudelta

durchschnittliche Lebenserwartung: bis 10 Jahre

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht

Ursprünglich war der Europäische Nerz in ganz West-, Mittel- und Osteuropa verbreitet. Mittlerweile leben nur noch kleine Bestände in Osteuropa, Frankreich und Spanien. Der Europäische Nerz ist in der ersten Hälfte des 20- Jahrhunderts vor allem durch die Verschlechterung des Lebensraums und des Nahrungsangebots ausgestorben. Der Zoo Osnabrück unterstützt den Verein Euronerz zur Erhaltung des Europäischen Nerzes.

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Im Zoo Osnabrück: in Kajanaland

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O

Orang-Utan (Borneo Orang-Utan: Pongo pygmaeus)

Ordnung: Primaten

Familie: Menschenaffen

Größe: Standhöhe 110 - 140 Zentimeter, Kopf-Rumpf-Länge 100  150 Zentimeter

Gewicht: 30 - 100 Kilogramm

Nahrung: Früchte, Blüten, Blätter, Triebe, Insekten

Vorkommen: Borneo

durchschnittliche Lebenserwartung: 35 Jahre

Gefährdungsstatus: stark gefährdet

Orang-Utans sind perfekt an ein Leben auf Bäumen angepasst: Dank ihrer Spannweite von bis zu 2,50 Metern und ihren sehr langen Fingern können sie gut durch Äste klettern. In den Bäumen bauen sie sich jeden Abend ein Schlafnest aus Zweigen. Orang-Utan bedeutet auf Malaysisch "Waldmensch".

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Im Zoo Osnabrück: in Angkor Wat

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P

Panda (Kleiner Panda: Ailurus fulgend fulgens)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Kleine Pandas

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 50 - 70 Zentimeter, Schulterhöhe 28 Zentimeter

Gewicht: 4 -6 Kilogramm

Nahrung: vorrangig Bambustriebe (80%), Gräser, Wurzeln, Beeren, Früchte, auch Insekten, Eier, Jungvögel,Kleinnager

Vorkommen: Nepal, Indien, BUtan, Myanmar, China

durchschnittliche Lebenserwartung: 10 Jahre

Gefährdungsstatus:  stark gefährdet

Kleine Pandas werden in der chinesischen Sprache als "Feuerfuchs" bezeichnet. Der Name leitet sich aber aus dem Nepalesischen für "Bambusesser" ab. Wie die Großen Pandas haben die Kleinen (oder auch Roten) Pandas eine Art sechsten Finger (falschen Daumen), der beim Greifen und Abstreifen von Bambusblättern hilfreich ist. Sie trinken, indem sie ihre Pfoten ins Wasser tauchen und anschließend ablecken.

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Im Zoo Osnabrück: in Angkor Wat

 

Pelikan (Rosapelikan Pelecanus onocrotalus)

Ordnung: Ruderfüßer

Familie: Pelikane

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 175 Zentimeter

Gewicht: 9 - 14 Kilogramm

Nahrung: Fische, Krebse

Vorkommen: Südliches Europa, südliches Asien, Afrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 40 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Pelikane zählen zu den größten flugfähigen Vögeln. Pro Tag braucht ein Pelikan rund 1 Kilogramm Fisch - den kan er mit dem kescherartigen Schnabel aus dem Wasser schöpfen. Der Schnabelsack umfasst bis zu 13 Liter Wasser. Rosapelikane erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 2,90 Metern.

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Im Zoo Osnabrück: in den Wasserwelten (gegenüber der Pinguine)

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Pinguin (Humboldtpinguin: Spheniscus humboldti)

Ordnung: Pinguine

Größe: 68 Zentimeter

Gewicht: 4 - 5 Kilogramm

Nahrung: Fische, Tintenfische, Krebse

Vorkommen: Westküste Südamerikas, Chile, Peru

durchschnittliche Lebenserwartung: ca. 30 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Humboldtpinguine erreichen im Wasser eine Geschwindigkeit von bis zu 36 Stundenkilometern, im Durchschnitt schwimmen sie rund 10 Stundenkilometer schnell. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie mit 4 Jahren.

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Im Zoo Osnabrück: in den Wasserwelten

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Pinselohrschwein (Potamochoerus porcus pictus)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Schweine

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 100 - 150 Zentimeter, Schulterhöhe 55 - 80 Zentimeter, SChwanzlänge 30 - 45 Zentimeter

Gewicht: 45 - 120 Kilogramm

Nahrung: Wurzeln, Knollen, Früchte, Aas, Kleintiere, Insekten

Vorkommen: Afrika, südlich der Sahara

durchschnittliche Lebenserwartung: 15 - 20 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Pinselohrschweine sind nachtaktiv und verbringen den Tag in Höhlen, die sie selber graben. Sie können sehr gut schwimmen und sogar tauchen.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda und im Tal der grauen Riesen

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Präriehund (Schwarzschwanz-Präriehund: Cynomys ludovicanus)

Ordnung:  Nagetiere

Familie: Hörnchen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 28 - 35 Zentimeter, Schwanzlänge 8 - 11 Zentimeter

Gewicht: 900 - 1400 Gramm

Nahrung: Gräser, Kräuter, Knollen, Wurzeln

Vorkommen: Nordamerika

durchschnittliche Lebenserwartung: über 8 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Präriehunde müssen nicht trinken - sie decken ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung. Rund im ihren Bau halten sie das Gras kurz, um so einen perfekten Überblick zu haben. Ein Männchen lebt mit mehreren Weibchen in einer Familie zusammen. Einmal im Jahr kommen nach einer TRagzeit von circa 35 Tagen ein bis sechs Jungtiere zur Welt.

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Im Zoo Osnabrück: im Unterirdischen Zoo

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R

Rentier(Rangifer tarandus)

Ordnung: Paarhufer

Familie: Hirsche

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 120 - 220 Zentimeter, Schulterhöhe 85 - 140 Zentimeter, schwanzlänge 7 - 21 Zentimeter

Gewicht: 60 - 320 Kilogramm

Nahrung: Flechten, Gräser, Kräuter, Laub, Zweige, Früchte, Pilze, gelegentlich auch tierische Kost

Vorkommen: Nördliches Nordamerika und nördliches Eurasien

durchschnittliche Lebenserwartung: 10  - 15 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der beide GEschlechter ein Geweih tragen. Das Geweih kann bei den Männchen bis zu 130 Zentimeter große werden und bis 15 Kilogramm wiegen. Weibchen werfen ihr Geweih im Frühjahr ab, Männchen im Winter.

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Im Zoo Osnabrück: in Kajanaland

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S

Sandkatze (Felis margarita margarita)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Katzen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 40 - 55 Zentimeter, Standhöhe 25 - 30 Zentimeter

Gewicht: 1,5 - 3,5 Kilogramm

Nahrung: Nagetiere, Reptilien, Vögel, Insekten

Vorkommen: Arabische HAlbinsel, Ägypten, Israel

durchschnittliche Lebenserwartung: 8 - 10 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet (2016 von potenziell gefährdet heruntergestuft)

Sandkatzen sind in der Lage, ihren Wasserbedarf nur über die Nahrung zu decken. Ihre Fußsohlen sind dicht behaart und bilden eine Isolationsschicht gegen den heißen Sand. Nachts machen sie Jagd auf Vögel, Reptilien und Insekten.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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Schimpanse (Westafrikanischer Schimpanse: Pan troglodytes verus)

Ordnung: Primaten

Familie: Menschenaffen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 65 - 95 Zentimeter, Standhöhe 100 - 160 Zentimeter

Gewicht: 30 - 65 Kilogramm

Nahrung: Früchte, Blüten, Blätter, Samen, Rinde, höherer Fleischanteil als bei anderen Menschenaffen: Insekten, Wirbeltiere

Vorkommen: Westafrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 30 - 40 Jahre

Gefährdungsstatus: vom Aussterben bedroht (2016 von 'stark gefährdet' hochgestuft)

Schimpansen können Werkzeuge herstellen, um an Futter zu kommen. Sie leben in großen, stabilen Gemeinschaften mit einer strengen Hierarchie. Die Männchen dominieren die Weibchen. Im Alter können Schimpansen graue Haare und eine Glatze bekommen.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda

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Schweinsaffe (Macaca nemestrina)

Ordnung: Primaten

Familie: Meerkatzenverwandte

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 43 - 77 Zentimeter, Schwanzlänge 15 - 25 Zentimter

Gewicht: 5 - 14 Kilogramm

Nahrung: überwiegend pflanzlich, auch kleinere Tiere

Vorkommen: Indonesien, Hinterindien

durchschnittliche Lebenserwartung: über 20 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Schweinsaffen verständigen sich durch eine ausgeprägte Mimik. Sie benutzen Werkzeuge: Mit Hilfe kleiner Äste 'angeln' sie Termiten aus dem Bau.

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Im Zoo Osnabrück: in Angkor Wat (Affentempel)

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Seehund (Phoca vitulina)

Ordnung: Raubtiere

Unterordnung: Wasserraubtiere

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 120 - 200 Zentimter

Gewicht: 80 - 100 Kilogramm

Nahrung: Fisch, Tintenfisch, Krebstiere

Vorkommen: Nord- und Ostseeküste

durchschnittliche Lebenserwartung: circa 30 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Auf der Langstrecke erreichen Seehunde im Durchschnitt eine Geschwindigkeit von 7 - 8 Stundenkilometern - sie können aber auch Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 35 Stundenkilometern erreichen. Seehunde können bis zu 30 Minuten tauchen.

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Im Zoo Osnabrück: in den Wasserwelten

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Seelöwe (Kalifornischer Seelöwe: Zalophus californiacus)

Ordnung: Raubtiere

Unterordnung: Wasserraubtiere

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 180 - 250 Zentimeter

Gewicht: Weibchen 100 Kilogramm, Männchen bis 300 Kilogramm

Nahrung: Fisch, Tintenfisch, Muscheln, Krebse

Vorkommen: östlicher Nordpazifik, Zentralmexiko bis British Columbien einschließlich Golf von Kalifornien

durchschnittliche Lebenserwartung: 25 - 31 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Der Seelöwe kann seine Hinterflossen unter den Körper drehenund sich so an Land auf allen Vieren fortbewegen.

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Im Zoo Osnabrück: in den Wasserwelten

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Serval (Leptailurus serval)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Katzen

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 60 - 100 Zentimeter, Schulterhöhe 50 - 65 Zentimter, Schwanzlänge 20 - 38 Zentimeter

Gewicht: 9 - 18 Kilogramm

Nahrung: Säugetiere unterschiedlicher Größe, Vögel, Insekten

Vorkommen: Erstliches Nordafrika, übriges Afrika südlich der Sahara

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 10 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Keine andere Katzenart hat in Relation zum Körper so große Ohren wie der Serval.

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Im Zoo Osnabrück: in Takamanda

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Siamang (Symphalangus syndactylus)

Ordnung: Primaten

Familie: Gibbons

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 73 - 90 Zentimter

Gewicht: 10 - 15 Kilogramm

Nahrung: Blätter, Früchte, Blüten

Vorkommen: Sumatra, Malaysia

durchschnittliche Lebenserwartung: etwa 30 Jahre

Gefährdungsstatus: stark gefährdet

Siamangs haben den grßten Kehlsack aller Gibbons und gehören zu den stimmgewaltigsten Affen. Mit ihrem Duettgesang kennzeichnen sie ihr Revier. Nach dem ersten Lebensjahr übernimt der Vater die Betreuung des Kindes.

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Im Zoo Osnabrück: im Affenhaus (Agkor Wat)

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Stachelschwein (Weißschwanzstachelschwein: Hystrix indica)

Ordnung: Nagetiere

Familie: Stachelschweinverwandte

Größe: Kopf-Rumpf-Länge bis 90 Zentimeter, Schulterhöhe 30 Zentimeter

Gewicht: 25 Kilogramm

Nahrung: Knollen, Wurzeln, Baumrinde, Triebe, Früchte, Insekten, Kleintiere

Vorkommen: Südosteuropa, Naher Osten, Indischer Subkontinent

durchschnittliche Lebenserwartung:

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Stachelschweine können nicht, wie oft angenommen wird, ihre Stacheln gezielt abschießen. Beim ruckartigen Aufstellen in der Abwehrreaktion können sich die Stacheln aber aus der Haut lösen und dann auch durch die Luft fliegen.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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T

Tapir (Flachlandtapir: Tapirus terrestris)

Ordnung: Unpaarhufer

Familie: Tapire

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 176 - 215 Zentimeter, Schulterhöhe 77 - 110 Zentimeter, Schwanzlänge 4 -10 Zentimeter

Gewicht: 180 - 250 Kilogramm

Nahrung: Gräser, Laub und frische Triebe, Früchte, Wasserpflanzen

Vorkommen: östlich der Anden einschließlich Amazonas- und Orinokobecken

durchschnittliche Lebenserwartung: 25 - 30 Jahre

Gefährdungsstatus: gefährdet

Tapire können ausgezeichnet schwimmen und tauchen. Ihren Kot setzen sie ausschließlich im Wasser ab. Tapire sind mit Pferden und Nashörnern verwandt. Die Gattung der Tapire ist bereits seit 14 Millionen Jahren bekannt.

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerika-Areal

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Totenkopfaffe (Bolivianischer Totenkopfaffe: Saimiri boliviensis boliviensis)

Ordnung: Primaten

Familie: Kapuzinerartige

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 22 - 37 Zentimeter, Schwanzlänge 36 - 47 Zentimeter

Gewicht: 365 - 1.135 Gramm, durchschnittlich 600 Gramm

Nahrung: Allesfresser: hoher Anteil an tierischer Nahrung wie Kleintiere, Insekten, Spinnen, Baumfrösche, Eier, Reptilien, Vögel, geringer Anteil an Pflanzenkost, z.B. Früchte, beeren, Nüsse

Vorkommen: Südwestbrasilien, Peru, Bolivien

durchschnittliche Lebenserwartung: über 20 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Unter den Primaten hat der Totenkopfaffe in Relation zur Körpergröße das größte Gehirn. Die kleinen Affen kommunizieren über Zwitschern, Keckern und Fiepen. Totenkopfaffen leben in großen Gruppen mit mehreren Männchen und Weibchen. Bei beiden Geschlechtern ist eine Rangordnung ausgeprägt, die Weibchen dominieren über die Männchen. Während der Paarungszeit legen die Männchen deutlich an Gewicht zu, die Weibchen bevorzugen die größten Männchen.

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Im Zoo Osnabrück: im Südamerikahaus

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U

V

W

Wolf (Hudson-Bay-Wolf: Canis lupus hudsonicus)

Ordnung: Raubtiere

Familie: Hundeartige

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 90 - 150 Zentimeter, Schulterhöhe 65 - 80 Zentimeter, Schwanzlänge 60 Zentimeter

Gewicht: 50 - 80 Kilogramm

Nahrung: Wühlmäuse und Lemminge, Schneehasen, Rentiere, gelegentlich Moschusochsen oder Wapitis

Vorkommen: Kanada, Bereich der Hundson Bay

durchschnittliche Lebenserwartung: 7 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Die Unterart des Hundson-Bay-Wolfes wurde erst 1944 beschrieben. Im Gegensatz zu anderen Unterarten ist der Hudson-Bay-Wolf sehr hochbeinig. Ihre Unterwolle ist mit bis zu 6.500 Haaren pro Quadratzentimeter sehr dicht. Dieses Fell schützt sie vor Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius.

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Im Zoo Osnabrück: in Manitoba

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Z

Zebra (Chapman-Zebra: Equus burchellii chapmanni)

Ordnung: Unpaarhufer

Familie: Pferde

Größe: Kopf-Rumpf-Länge 200 Zentimeter, Schulterhöhe 130 Zentimeter

Gewicht: 400 Kilogramm

Nahrung: Gräser, Kräuter

Vorkommen: nördliches Südafrika, Südwest-Afrika

durchschnittliche Lebenserwartung: 20 Jahre

Gefährdungsstatus: nicht gefährdet

Zebras haben eine schwarze Haut. Jede Unterart hat zudem ein spezieles Streifenmuster und jedes Tier seine persönliche Streifung. Auch wenn Zebras zur Familie der Pferde gehören wiehern sie nicht, sondern geben bellende Rufe von sich.

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Im Zoo Osnabrück: im Tal der grauen Riesen

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